Mulchen oder nicht mulchen

Wie bei jeder Frage, gibt es auch hier mehrere Meinungen. Jede/r Gartenfreund/in sollte selbst probieren, was für eine/n am besten ist.

Positive Erfahrung beim Mulchen

Wir sind nur deshalb dazu übergegangen fast alle Beete mit dem selbst zubereitetem Mulch zu mulchen, weil die Mulchschicht die Feuchtigkeit bindet und die Erde vor Erosion schützt. So werden die Witterungseinflüsse auf den Boden deutlich abgemildert und der Boden bereichert. Denn die Regenwürmer sowie andere Nützlinge im Boden zersetzen den Mulch und versorgen so den Boden mit den Nährstoffen, durchluften die oberen Erdschichten.
Ohne diese Prozesse wäre der Boden unfruchtbar. Der gusunde und nährstoffreiche Boden begünstigt schnelleres und kräftigeres Wachstum der Pflanzen. Des Weiteren spart man die Zeit die Beete zu jäten und von der Unkraut zu befreien.
So zeigt unsere Erfahrung, dass wir mit dem Mulchen besser zurechtkommen, als ohne Mulchen.

Nachteile bei dem Mulchen

Wenn sich die Schnecken im Übermass verbreitet haben, ist mit dem Mulchen Vorsicht geboten, da dies die Schneckenvermehrung begünstigt.
Ebenfalls bei den schattigen und nassen Ecken müsste man mit dem Mulchen und der Auswahl des Mulchstoffes vorsichtiger sein, da sich evt. Schimmel bilden kann.

Wie mulcht man richtig ?

Bekanntlich steckt der Teufel im Detail, so ist auch Mulchen dem Standort, Zweck, Pflanze und Jahreszeit anzupassen.
Kleine und junge Plfanzen fühlen sich wohl, wenn die Mulchschicht dünn ist und Mulchmaterial dementsprechend fein ausfällt.
Z.B. Radieschen, Erdbeeren werden mit dem getrockneten Rasenabschnitt gemulcht.
Beerensträucher lassen sich gut mit dem groben Abschnitt von der Konifere oder Thuja in der dicken Schicht mulchen.

„Studieren geht über Probieren“. Testet euch mit dem Mulchen durch und sammelt eure eigenen Erfahrungen.
Wir freuen uns, wenn ihr eure Erfahrungen mit uns in den Kommentaren teilt.

Mulchen oder nicht mulchen

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